#schreiberei | Vom unterschätzten Umzug, zu vielen guten Spielen und die Unlust diese zu spielen…

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In Kopf war alles so gut durchgeplant. An einem Wochenende wird der Umzug vollzogen, am nachfolgenden wird das Event am Arbeitsplatz durchgestanden und danach kann ich dann schon die ersten Videospiele angehen, die sich auf meinem Wunschzettel befinden. 

Irgendwie war das dann aber weit gefehlt. Zwar habe ich den Umzug tatsächlich an zwei Tagen geschafft, die Rennerei der Papiere habe ich aber unterschätzt. Ummelden, Abmelden, Verträge abschließen und Verträge kündigen war noch das angenehmste. Dass mir meine Nachmieterin in der alten Wohnung aber diverse Probleme macht, war völlig ungeplant. Da wird frech behauptet, dass man Wohnung schmutzig hinterlassen hat und elend lange Mängellisten werden versendet, die gar keine sind. Zwar kam eigentlich nichts dabei heraus, beschäftigen muss man sich dennoch damit.

Und als i-Tüpfelchen kam dann noch die Bank hinzu. Wär hätte gedacht, dass die Bankzweige in den Bundesländern der gleichen Bank tatsächlich Konkurrenten sind. Also neues Bankkonto eröffnet und SEPA Mandate heraussuchen. Welch eine Freude.

Nun sind zwei Wochen vergangen und eigentlich kann ich jetzt endlich die Liste der Videospiele angehen. Aber aus irgendeinem Grund packt mich gerade eine ziemlich Unlust diese zu spielen. Gerade habe ich mit Persona 5 begonnen (ca 10 Stunden im Spiel) und sehe durchaus die Qualitäten, die dieses Spiel zu bieten hat. Aber zu viel erinnert mich einfach an Teil vier. In den Charakteren erkenne ich viele Ähnlichkeiten zum vorherigen Teil und beim Gameplay ist es ebenfalls so. Was das Gameplay angeht, darf man sich natürlich nicht wundern. Immerhin ist es der fünfte Teil einer Reihe. Aus diesen Gründen werden ich wohl die Schwierigkeit etwas herunter drehen und die Geschichte genießen. Löblich ist übrigens der Schwierigkeitsgrad „Safe“. Dieser dreht wohl die Schwierigkeit komplett hinunter und ist für Menschen, die das Spiel ausschließlich wegen der Geschichte spielen. Verständlich. Die Charaktere sind allesamt toll geschrieben.

Als nächstes stehen unter anderem Spiele wie AC: Origins und Horizon Zero Dawn auf der Liste. Ich hoffe nicht, dass diese zu den typischen Open World Beschäftigungstherapien gehören. Falls doch, werde ich wohl zuerst Nier: Automata nachholen und hebe mir die vorhin genannten Spiele für den ruhigen Winter auf. An guten Games mangelt es ja im Jahr 2017 ja ohnehin nicht. Und dabei hole ich noch etliche Titel von 2016 nach. Nur den neuen Trend der Lootboxen/Games as a Service beäugle ich noch allerdings etwas kritisch. 

Vom Stapel ungelesener Bücher sollte ich erst gar nicht Anfangen…

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